LightShadow

LightShadow stellt eine Möglichkeit bereit, die Benutzerverwaltung von TightGate-Pro so umzusetzen, dass Sicherheitsgruppen eines internen Active Directory genutzt werden können, ohne dass TightGate-Pro oder der LightShadow-Dienst selbst eine direkte Kommunikation mit dem internen Active Directory benötigen. Dabei setzt der LightShadow-Dienst voraus, dass die Arbeitsplatz-PCs der Benutzer an das entsprechende Active Directory angebunden sind, sodass die Authentifizierung und Ticket-Erstellung über die bestehende Domäneninfrastruktur erfolgen kann.

Damit adressiert LightShadow drei zentrale Anforderungen an die Benutzerverwaltung von TightGate-Pro:

  • Einfache Benutzerverwaltung durch die Nutzung von Mitgliedschaften in Active-Directory-Gruppen
  • Keine direkte Kommunikation von TightGate-Pro oder LightShadow mit dem internen Active Directory
  • Single Sign-on für Benutzer beim Zugriff auf TightGate-Pro
1. Der TightGate-Viewer wird auf dem Arbeitsplatz-PC gestartet. Beim Start fordert er beim Active-Directory-Server ein Ticket zur Anmeldung am TightGate-Pro an.
Kommunikationsanforderungen: Keine zusätzlichen Verbindungsanforderungen. Es wird davon ausgegangen, dass der Arbeitsplatz-PC bereits mit dem Active Directory kommunizieren kann.

2. Der TightGate-Viewer übermittelt dieses Active-Directory-Ticket zusammen mit den weiteren Anmeldeinformationen an den TightGate-Pro.
Kommunikationsanforderungen: Keine zusätzlichen Anforderungen. Es wird davon ausgegangen, dass der TightGate-Viewer mit dem TightGate-Pro bereits über den normalen TCP-Port 5900 kommunizieren kann.

3. Der TightGate-Pro wertet das übergebene Active-Directory-Ticket aus und liest daraus den Benutzernamen. Anschließend fragt er beim LightShadow-Dienst die zugehörigen Berechtigungen ab und verwendet diese, um den Benutzer anzumelden.
Kommunikationsanforderungen: Zusätzliche Anforderung, dass der TightGate-Pro mit dem LightShadow-Server über TCP-Port 443 (HTTPS) kommunizieren darf.

Der LightShadow-Server wird als virtuelle Maschine betrieben. Für einen stabilen und performanten Betrieb müssen folgende Mindestanforderungen erfüllt sein:

  • Arbeitsspeicher (RAM): 8 GB
  • CPU: 1 virtuelle CPU
  • Festplattenspeicher: 60 GB
  • Netzwerk: 1 × Gigabit-Netzwerkschnittstelle (1 Gbit/s NIC)

Es wird empfohlen, die Ressourcen je nach Anzahl der Benutzer und Lastszenarien entsprechend zu skalieren, um eine dauerhaft zuverlässige Performance sicherzustellen.